Schweigen ist die wesentlichste Bedingung des Glücks.
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Freitag, 30. März 2007
Samstag, 17. Dezember 2005
Heinrich Heine - Mit deinen blauen Augen
Mit deinen blauen Augen
Siehst du mich lieblich an,
Da wird mir so träumend zu Sinne,
Dass ich nicht sprechen kann.
An deine blauen Augen
Gedenk ich allerwärts; -
Ein Meer von blauen Gedanken
Ergießt sich über mein Herz.
Siehst du mich lieblich an,
Da wird mir so träumend zu Sinne,
Dass ich nicht sprechen kann.
An deine blauen Augen
Gedenk ich allerwärts; -
Ein Meer von blauen Gedanken
Ergießt sich über mein Herz.
Freitag, 4. November 2005
Heinrich Heine - Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel der Berge funkelt im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet dort oben wunderbar;
Ihr goldnes Geschmeide blitzet, sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame, gewaltige Melodei.
Dem Schiffer im kleinen Schiffe ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe, er schaut nur hinauf in die Höh.
Ich glaube, die Wellen verschlingen am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen die Loreley getan.
Ein Märchen aus alten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel der Berge funkelt im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet dort oben wunderbar;
Ihr goldnes Geschmeide blitzet, sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame, gewaltige Melodei.
Dem Schiffer im kleinen Schiffe ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe, er schaut nur hinauf in die Höh.
Ich glaube, die Wellen verschlingen am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen die Loreley getan.
Donnerstag, 3. November 2005
Heinrich Heine - Ein Jüngling liebt ein Mädchen
Ein Jüngling liebt ein Mädchen, die hat einen andern erwählt;
Der andere liebt eine and're und hat sich mit dieser vermählt.
Das Mädchen heiratet aus Ärger den ersten besten Mann,
der ihr in den Weg gelaufen; der Jüngling ist übel dran.
Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie immer neu;
Und wenn sie just passieret, dem bricht das Herz entzwei.
Der andere liebt eine and're und hat sich mit dieser vermählt.
Das Mädchen heiratet aus Ärger den ersten besten Mann,
der ihr in den Weg gelaufen; der Jüngling ist übel dran.
Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie immer neu;
Und wenn sie just passieret, dem bricht das Herz entzwei.
Sonntag, 28. August 2005
Heinrich Heine - Du bist wie eine Blume
Du bist wie eine Blume so hold so schön so rein.
Ich schau dich an und Wehmut schleicht mir ins Herz hinein.
Mir ist, als ob ich die Hände aufs Haupt dir legen sollt',
betend, dass Gott dich erhalt so rein und schön und hold.
Ich schau dich an und Wehmut schleicht mir ins Herz hinein.
Mir ist, als ob ich die Hände aufs Haupt dir legen sollt',
betend, dass Gott dich erhalt so rein und schön und hold.
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